Schlagwortarchiv für: Schulbegleiter

Wertschätzung, Respekt, Empathie – diese Begriffe begegnen uns immer wieder, wenn wir über unsere pädagogische Arbeit sprechen. Doch wie oft nehmen wir uns Zeit, um darüber nachzudenken, wie wir diese Werte in unserer täglichen Arbeit und im Miteinander wirklich leben?

In dieser Fortbildung für Schulbegleitungen werfen wir gemeinsam einen praxisnahen Blick auf die Fragen:

Was heißt es eigentlich, wertschätzend zu handeln – im Kontakt mit Kindern, Eltern, Lehrkräften und Kolleg*innen?

Wie kann sich Wertschätzung zeigen im Umgang mit den von uns begleiteten Kindern und Jugendlichen?

Wie gelingt es, eine wertschätzende Haltung auch unter Stress oder bei Konflikten aufrechtzuerhalten?

Was hilft uns, empathisch zu bleiben – auch uns selbst gegenüber?

 

Neben kurzen theoretischen Impulsen zu Haltung und Kommunikation stehen Austausch, Reflexion und Beispiele aus dem Arbeitsalltag im Mittelpunkt.

Referentin: Marion Frank, Fachberatung AutismusZentrum Bruchsal 
Referent:
 Christian Grams, Fachberatung AutismusZentrum Bruchsal

Mindestens einmal im Jahr ist es soweit und ein Bericht steht an. Geht es dir auch so, dass du viele Fragen im Kopf hast?

Wie formuliere ich wertschätzend und dennoch deutlich den Unterstützungsbedarf?

Wo genau liegt der Unterschied zwischen ressourcenorientiert und defizitorientiert und was bedeutet das für meinen Bericht?

Was ist der richtige Umfang und was muss ich schreiben bzw. was nicht?

Wie finde ich passende Ziele und worauf muss ich dabei achten?

Mit wem bespreche ich den Bericht?

Wir wollen uns mit diesen Fragen auseinandersetzen und über Übungen und Diskussionen Anregungen und Beispielformulierungen für einen pädagogischen Bericht zusammentragen.

Bringt gerne Beispiele aus eurer persönlichen Erfahrung mit.

Referentinnen:
Beate Maier, Bereichsleitung Heilpädagogische Praxis

Conny Dürr, Fachberatung AutismusZentrum Bruchsal

Für viele Schulbegleitungen entstehen immer wieder Situationen im Berufsalltag, in welchen sich plötzlich Erschöpfung, Aufregung oder Hilflosigkeit einstellen. Manchmal entstehen Konflikte mit den unterschiedlichen Beteiligten, ohne dass man eine Idee hat, wie es dazu kommen konnte.

Ein guter Weg, den Auslösern solcher Situationen auf die Spur zu kommen, kann sein, sich anzuschauen, in welchen Rollenmustern und Rollenerwartungen man sich bewegt.

Gerade als Schulbegleitung ist man immer wieder herausgefordert, sich zu fragen, welchen eigenen und fremden Erwartungen an die berufliche Rolle man täglich begegnet.

In dieser Fortbildung wollen wir uns Zeit nehmen, diesen Mustern auf die Spur zu kommen, uns über eigene und fremde Rollenerwartungen auszutauschen und das eigene Verständnis der beruflichen Rolle als Schulbegleitung zu schärfen.

Referentinnen:
Monika Koch, Schulbegleitung AutismusZentrum Bruchsal
Marion Frank, Fachberatung AutismusZentrum Bruchsal

Die ohnehin krisenreiche Zeit der Pubertät bringt Eltern und Betreuungspersonen von Jugendlichen aus dem Autismus-Spektrum an ihre Grenzen. Wie kann man in dieser Zeit des Umbruchs mit vielen neurologischen und körperlichen Veränderungen noch auseinanderdividieren, welches Verhalten autismusbedingt oder „normal“ pubertär ist? Und wie geht man damit adäquat um? Innerhalb dieser zweiteiligen Fortbildung können keine Patentrezepte ausgesprochen werden. Individuelle Lösungsansätze und erfolgreiche Interventionsmöglichkeiten aus der Praxis werden gemeinsam ausgetauscht.

Folgende Inhalte werden im 1. Teil vermittelt:

  • Begriffsklärung Pubertät und Autismus
  • Neurobiologische- und Verhaltensaspekte
  • Autismus und Sexualität
  • „Typische“ Krisenherde

Die ohnehin krisenreiche Zeit der Pubertät bringt Eltern und Betreuungspersonen von Jugendlichen aus dem Autismus-Spektrum an ihre Grenzen. Wie kann man in dieser Zeit des Umbruchs mit vielen neurologischen und körperlichen Veränderungen noch auseinanderdividieren, welches Verhalten autismusbedingt oder „normal“ pubertär ist? Und wie geht man damit adäquat um? Innerhalb dieser zweiteiligen Fortbildung können keine Patentrezepte ausgesprochen werden. Individuelle Lösungsansätze und erfolgreiche Interventionsmöglichkeiten aus der Praxis werden gemeinsam ausgetauscht.

Im 2. Teil wird folgendes behandelt und diskutiert:

  • Fallbeispiele
  • Interventionsmöglichkeiten
  • Erfahrungsaustausch

 

Für alle, die mit Kindern zu tun haben, ist es wichtig zu wissen, welche Maßnahmen lebensrettend für verletzte oder erkrankte Kinder sind. Mit meinen Notfalltrainings „Kinderleicht“ möchte ich mein Wissen und Erfahrung als Notfallsanitäter und als Vater weitergeben. Durch meine Tätigkeit als Medizinpädagoge erhebe ich für meine Kurse den Anspruch, nach neusten Leitlinien und wissenschaftlichen Erkenntnissen zu unterrichten.

Bei Menschen mit Autismus-Diagnose tritt eine erhöhte Komorbidität für psychische Erkrankungen auf. In dieser Fortbildung werden wir uns damit auseinandersetzen, welche Erkrankungen gehäuft auftreten, welche Symptome sich zeigen und in welchem Zusammenhang diese zur Autismus-Diagnose stehen können. Außerdem werden wir einen Blick auf therapeutische Unterstützungsmöglichkeiten und die Versorgungslage für diese werfen.

Referentinnen:
Michaela Brawanski, Therapeutin AutismusZentrum Bruchsal
Linda Streubel, Therapeutin AutismusZentrum Bruchsal

Ist ADHS wirklich eine Modediagnose? Werden Medikamente nur eingenommen, um Kinder ruhig zu stellen? Was ist eigentlich der Rebound-Effekt? Und was hat es mit der ADHS-Superkraft auf sich?

ADHS ist mit vielen Vorurteilen behaftet und stellt oft eine große Herausforderung im Schulalltag dar. In dieser Fortbildung steht die Aufklärung über ADHS im Mittelpunkt – dabei werden die oben genannten sowie viele weitere Fragen aufgegriffen und beleuchtet. Besonderer Wert wird auf die Anwendbarkeit in der Praxis gelegt: Ein Methodenkoffer soll nicht nur den Schulalltag erleichtern, sondern auch hilfreiche Impulse für die Netzwerkarbeit und die Zusammenarbeit mit Eltern bieten.

Für uns hat sich die Fortbildung dann gelohnt, wenn Menschen mit ADHS noch besser verstanden werden, Handlungssicherheit wächst und eine noch gezieltere Unterstützung möglich ist.

Referentinnen:
Sarah Schönthal, Therapeutin Heilpädagogische Praxis
Alina Theiss, Schulbegleitung

Ist ADHS wirklich eine Modediagnose? Werden Medikamente nur eingenommen, um Kinder ruhig zu stellen? Was ist eigentlich der Rebound-Effekt? Und was hat es mit der ADHS-Superkraft auf sich?

ADHS ist mit vielen Vorurteilen behaftet und stellt oft eine große Herausforderung im Schulalltag dar. In dieser Fortbildung steht die Aufklärung über ADHS im Mittelpunkt – dabei werden die oben genannten sowie viele weitere Fragen aufgegriffen und beleuchtet. Besonderer Wert wird auf die Anwendbarkeit in der Praxis gelegt: Ein Methodenkoffer soll nicht nur den Schulalltag erleichtern, sondern auch hilfreiche Impulse für die Netzwerkarbeit und die Zusammenarbeit mit Eltern bieten.

Für uns hat sich die Fortbildung dann gelohnt, wenn Menschen mit ADHS noch besser verstanden werden, Handlungssicherheit wächst und eine noch gezieltere Unterstützung möglich ist.

Referentinnen:
Sarah Schönthal, Therapeutin Heilpädagogische Praxis
Alina Theiss, Schulbegleitung