| Datum | 10.10.2026 |
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| ID | 20261010 |
Neurodivergenz im Familiensystem – Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm
Die öffentliche Aufmerksamkeit für spät diagnostizierte Neurodivergenz nimmt spürbar zu. Immer häufiger berichten Erwachsene von neu erhaltenen Diagnosen im Bereich AD(H)S oder Autismus – und rückblickend erscheinen familiäre Besonderheiten in einem neuen Licht.
In vielen Familien gab es sie schon immer: den exzentrischen Onkel, die sehr zurückgezogene, detailverliebte Großmutter oder den schnell reizbaren Urgroßvater. Heute wissen wir, dass neurodivergente Merkmale häufig auch genetische Anteile haben und sich in familiären Strukturen widerspiegeln können.
Für Schulbegleitungen ergibt sich daraus eine besondere Herausforderung – insbesondere in der Zusammenarbeit mit Eltern. Unterschiedliche Wahrnehmungen, Erwartungen und Kommunikationsweisen können dazu führen, dass klassische erzieherische Empfehlungen aus einer „neurotypischen“ Perspektive nicht immer greifen.
In dieser Fortbildung widmen wir uns dem neurodivergenten Familiensystem mit den Schwerpunkten AD(H)S und Autismus. Gemeinsam erarbeiten wir, wie Verständnis für unterschiedliche Perspektiven entstehen kann und welche Ansätze eine konstruktive, wertschätzende Kooperation mit Familien unterstützen.
Referentin:
Marion Frank, Fachberatung AutismusZentrum Bruchsal
Zielgruppe: Schulbegleitungen und Interessierte
Termin: 10. Oktober 2026, 09:00–15:30 Uhr
Kosten: 120 €
Ort: Heilpädagogische Praxis, Wilderichstr. 9, 76646 Bruchsal
